Green Day
Gründung und Anfangsjahre
Green Day wurde 1987 in Berkeley, Kalifornien, gegründet, rund um Billie Joe Armstrong (Gesang, Gitarre) und Mike Dirnt (Bass), die seit ihrem 10. Lebensjahr befreundet sind. Tré Cool ersetzte den ursprünglichen Schlagzeuger John Kiffmeyer im Jahr 1990. Die Band entstand aus der Punk-Szene der East Bay rund um den legendären Club 924 Gilman Street und das Independent-Label Lookout! Records.
Ihre ersten Alben, 39/Smooth (1990) und Kerplunk (1991), verkauften sich bei Lookout! in zehntausenden Exemplaren – ein großer Erfolg für ein Independent-Label.
Dookie und der Punk-Pop-Durchbruch
Das Album Dookie (1994) bei Reprise Records verkaufte sich über 20 Millionen Mal und brachte den Punkrock mit Hits wie „Basket Case“, „When I Come Around“ und „Longview“ zurück in den Mainstream. Der Wechsel zu einem Major-Label führte zu Vorwürfen des „Verrats“ aus der Underground-Punk-Szene, doch der Erfolg war enorm.
American Idiot und Rock-Oper-Ära
Nach einer schwierigen Phase (die Masterbänder von Cigarettes and Valentines wurden gestohlen) wurde American Idiot (2004) zu einer politischen Rock-Oper, die die Ära von George W. Bush und den Irakkrieg kritisiert. Das Album verkaufte sich über 16 Millionen Mal, gewann den Grammy für das beste Rockalbum und wurde 2010 als Broadway-Musical adaptiert.
21st Century Breakdown (2009) bestätigte den künstlerischen Anspruch der Band. Green Day wurde 2015 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen – nur 21 Jahre nach Dookie.
Ikonische Gitarre
Billie Joe Armstrong ist eng verbunden mit seiner modifizierten Gibson Les Paul Junior, genannt „Blue“ (1990 für 40 Dollar in einem Second-Hand-Laden gekauft), sowie seinen Fender Stratocaster-Signature-Modellen. „Blue“ gehört zu den bekanntesten Gitarren der Punkrock-Geschichte.
