George Benson
Herkunft und Anfänge
George Washington Benson wird am 22. März 1943 in Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. Als Wunderkind spielt er bereits mit 7 Jahren Ukulele und singt auf der Straße, um Geld zu verdienen. Mit 8 Jahren wechselt er zur Gitarre. Mit 17 Jahren nimmt er bereits seine ersten Platten auf und wird Teil der Jazzszene von Pittsburgh. Er wird vom Gitarristen Wes Montgomery entdeckt, einem seiner größten Einflüsse.
Vom reinen Jazz zum Pop-Erfolg
Nach seinen Anfängen im reinen Jazz mit Alben beim Label Prestige und später bei CTI Records (wo er mit Produzent Creed Taylor zusammenarbeitet), gelingt ihm der Durchbruch mit Breezin‘ (1976), dem ersten Jazz-Album, das Dreifach-Platin erreicht. Der Titel „This Masquerade“ bringt ihm einen Grammy Award ein, und das Instrumentalstück „Breezin“ wird zu einem Jazz-Pop-Standard.
Give Me the Night (1980), produziert von Quincy Jones, macht ihn mit dem gleichnamigen Hit zum Weltstar. Das Album verbindet Jazz, Funk, Disco und R&B auf außergewöhnlich fließende Weise. Seine Technik des synchronisierten Scat-Gesangs mit seinen Gitarrenlinien – er singt exakt dieselben Noten, die er spielt – wird zu seinem einzigartigen Markenzeichen.
Vermächtnis
George Benson hat 10 Grammy Awards gewonnen. Seine Fähigkeit, sich zwischen dem anspruchsvollsten Jazz und dem zugänglichsten Pop zu bewegen, ohne jemals an musikalischer Qualität zu verlieren, macht ihn zu einem einzigartigen Künstler. Er wird sowohl von Jazz-Puristen als auch vom breiten Publikum geschätzt.
Ikonische Gitarren
George Benson ist untrennbar mit seinen Ibanez GB Signature-Gitarren verbunden (Hollow-Body-Design mit warmem, rundem Klang) sowie seiner maßgefertigten blauen D’Angelico. Das Modell Ibanez GB10 gehört zu den meistverkauften Jazz-Signature-Gitarren der Geschichte.
Siehe die Gibson L-5 CES, die ihm einst gehörte.
