Billy Gibbons

ZZ Top – Der Reverend Willie G.

Ursprünge und Anfänge

William Frederick Gibbons wird am 16. Dezember 1949 in Houston, Texas, geboren. Als Sohn eines Musikers und Art Directors bei MGM Records erhält er seine erste Gitarre im Alter von 13 Jahren — eine Gibson Melody Maker, die ihm sein Vater schenkt. Er gründet The Moving Sidewalks, eine Psychedelic-Rock-Band, die 1968 in Texas als Vorband von Jimi Hendrix auftritt.
Im Jahr 1969 gründet er ZZ Top mit Dusty Hill (Bass) und Frank Beard (Schlagzeug) und formt ein Power-Trio, dessen Besetzung über mehr als 50 Jahre unverändert bleibt.

ZZ Top: Vom Texas Blues zum weltweiten Rock

Die frühen Alben, darunter Tres Hombres (1973) und ihr Hit „La Grange“ (inspiriert von einem realen Bordell in Texas), verankerten die Band im authentischen Texas Blues-Rock. Die Worldwide Texas Tour (1976–1977), mit echtem texanischem Vieh, Kakteen und Schlangen auf der Bühne, ging in die Geschichte ein.
In den 1980er Jahren integrierten Eliminator (1983) und Afterburner (1985) Synthesizer und Drum Machines und katapultierten ZZ Top an die Spitze der weltweiten Charts und von MTV. Die Musikvideos mit dem Eliminator Hot Rod und den drei Frauen wurden zu Symbolen der MTV-Ära.
Die Band wurde im Jahr 2004 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Billy Gibbons Gitarren-Biografie

Stil und Vermächtnis

Billy Gibbons ist an seinem langen Bart, seinem Hut und seinem Gitarrenspiel erkennbar, das Blues, Boogie und Hard Rock mit leichtem Spielgefühl und einem satten Klang verbindet. Jimi Hendrix nannte ihn einen seiner Lieblingsgitarristen. Er ist außerdem ein renommierter Kunstsammler und Custom-Car-Enthusiast.

Signature-Gitarre

Seine Gibson Les Paul Standard 1959, genannt „Pearly Gates“ (benannt nach dem Auto, das ihn zum Kauf führte), ist eine der berühmtesten Gitarren der Rockgeschichte. Er verwendet außerdem Gretsch-Gitarren, maßgefertigte Bolin-Modelle sowie exzentrische Instrumente, die mit Fell überzogen oder aus ungewöhnlichen Materialien gebaut sind.