Richie Sambora

Bon Jovi – Der Gitarrenheld aus New Jersey

Herkunft und Anfänge

Richard Stephen Sambora wurde am 11. Juli 1959 in Perth Amboy, New Jersey, geboren. Er begann im Alter von 12 Jahren Gitarre zu spielen, nachdem er die Fernsehübertragung von Jimi Hendrix’ Auftritt beim Woodstock-Festival gesehen hatte. 1983 schloss er sich Bon Jovi an, ersetzte den ursprünglichen Gitarristen der Band und entwickelte sofort eine starke musikalische Chemie mit Jon Bon Jovi.

Welterfolg mit Bon Jovi

Das von Bruce Fairbairn produzierte Album Slippery When Wet (1986) mit den Hits „Livin‘ on a Prayer“ und „Wanted Dead or Alive“ katapultierte die Band an die Weltspitze. New Jersey (1988) bestätigte den Erfolg mit fünf Singles in den US-Top-10 – eine äußerst seltene Leistung.
Sambora brachte einen Gitarrenstil ein, der melodischen Hard Rock, Blues und den Einsatz der Talkbox (insbesondere bei „Livin‘ on a Prayer“) miteinander verband. Seine melodischen Soli und die Gesangsharmonien mit Jon Bon Jovi wurden zu einem zentralen Bestandteil des Bandsounds. Die New Jersey Syndicate Tour (1988–1990) gehörte zu den erfolgreichsten und umsatzstärksten Tourneen ihrer Zeit.

Biografie von Richie Sambora

Solokarriere und Ausstieg

Er veröffentlichte zwei Soloalben: Stranger in This Town (1991), ein von Kritikern gefeiertes Blues-Rock-Album, sowie Undiscovered Soul (1998). Im Jahr 2013 verließ er Bon Jovi endgültig aus persönlichen Gründen. Die Band wurde 2018 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen, wobei Sambora gemeinsam mit seinen ehemaligen Bandkollegen geehrt wurde.

Legendäre Gitarren

Sambora wird besonders mit seiner weißen, mit Sternen verzierten Fender Stratocaster, verschiedenen Gibson Les Paul-Modellen und seinen akustischen Ovation Signature-Gitarren in Verbindung gebracht. Darüber hinaus besitzt er eine der beeindruckendsten Sammlungen von Vintage-Gitarren der Rockgeschichte, darunter zahlreiche Fender– und Gibson-Instrumente aus den 1950er- und 1960er-Jahren.

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