Radiohead
Der experimentelle Rock aus Oxford
Gründung und Anfänge
Radiohead wurde 1985 in Abingdon nahe Oxford gegründet, rund um Thom Yorke (Gesang, Gitarre), Jonny Greenwood (Leadgitarre), Ed O’Brien (Gitarre), Colin Greenwood (Bass) und Phil Selway (Schlagzeug). Die Bandmitglieder kennen sich seit ihrer Schulzeit.
Von Creep bis OK Computer
Die Single „Creep“ (1992) verschafft ihnen unerwarteten weltweiten Erfolg. The Bends (1995) etabliert sie als eine der besten britischen Rockbands. OK Computer (1997) ist ein Meisterwerk des Art Rock, das sich mit technologischer Entfremdung beschäftigt, und wurde von vielen Kritikern zum besten Album der 1990er Jahre gewählt.
Elektronische Revolution
Kid A (2000) und Amnesiac (2001) integrieren elektronische Musik, Jazz und experimentelle Musik, was viele Fans zunächst irritiert, aber neue kreative Horizonte eröffnet. In Rainbows (2007) erscheint im Modell „Pay what you want“ und revolutioniert den Musikvertrieb.
Radiohead wurde 2019 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Die Veröffentlichung von In Rainbows als „Pay what you want“-Album war ein revolutionärer Schritt, der die Musikindustrie erschütterte. Die Fans zahlten durchschnittlich 2,26 Pfund, doch das Album brachte mehr Einnahmen als die vorherigen Veröffentlichungen der Band. Radiohead bewies damit, dass ein alternatives Geschäftsmodell auch für große Künstler funktionieren kann.
Ikonische Gitarren
Jonny Greenwood verwendet Fender Telecaster Plus, Fender Starcaster sowie eine Fender „The Strat“ aus den 1980er Jahren. Ed O’Brien spielt auf Fender Stratocaster und Rickenbacker 360.
Siehe den Fender Precision Bass Ex Colin Greenwood – Radiohead
