Johnny Cash

Der Mann in Schwarz

Herkunft und Anfänge

J.R. Cash wird am 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas, geboren. Nach seinem Dienst in der US Air Force in Deutschland unterschreibt er 1955 bei Sun Records in Memphis, zusammen mit Elvis Presley, Jerry Lee Lewis und Carl Perkins (dem Million Dollar Quartet).

Karriere und wichtige Alben

Titel wie „I Walk the Line“ (1956), „Ring of Fire“ (1963) und „Folsom Prison Blues“ (1955) machen ihn zu einer Legende des Country, Rockabilly und Folk.
Die Live-Alben At Folsom Prison (1968) und At San Quentin (1969), die in Gefängnissen aufgenommen wurden, zählen zu den bedeutendsten Live-Aufnahmen der Musikgeschichte.
Cash ist auch für sein soziales Engagement bekannt: Er tritt in Gefängnissen auf, setzt sich für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner ein und positioniert sich gegen den Vietnamkrieg. Stets in Schwarz gekleidet (daher sein Spitzname „The Man in Black“), erklärte er, diese Farbe aus Solidarität mit den Armen und Unterdrückten zu tragen.

Biografie von Johnny Cash

Neubeginn und Vermächtnis

Seine späten Zusammenarbeiten mit dem Produzenten Rick Rubin bei den American Recordings (1994–2010) verschaffen ihm eine außergewöhnliche künstlerische Wiedergeburt. Seine Coverversion von „Hurt“ von Nine Inch Nails (2002) wurde ikonisch.
Johnny Cash stirbt am 12. September 2003 in Nashville. Er wird 1992 in die Rock and Roll Hall of Fame und 1980 in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

Ikonische Gitarre

Johnny Cash ist verbunden mit der Martin D-35 und der Martin D-28, Instrumente, die seinen charakteristischen Boom-Chicka-Boom-Rhythmus begleiten.