Jimmy Page
Led Zeppelin – Der Architekt des Hard Rock
Herkunft und Anfänge
James Patrick Page wird am 9. Januar 1944 in Heston, Middlesex, England, geboren. Als einer der gefragtesten Studiogitarristen in London in den 1960er Jahren spielt er auf Hunderten von Aufnahmen, bevor er 1966 zu den Yardbirds stößt.
Led Zeppelin
Nach der Auflösung der Yardbirds gründet er 1968 Led Zeppelin mit Robert Plant (Gesang), John Paul Jones (Bass, Keyboards) und John Bonham (Schlagzeug). Die Band definiert Hard Rock und Heavy Metal mit wegweisenden Alben neu.
Led Zeppelin IV (1971) enthält „Stairway to Heaven“, den meistgespielten Song der Rockradio-Geschichte. Die Band verkauft über 300 Millionen Alben, bevor sie sich 1980 nach dem Tod von John Bonham auflöst.
Page ist zudem ein Studio-Innovator: Er nutzt Fernmikrofonierung (Mikrofone weit vom Verstärker entfernt, um den Raumklang einzufangen), das Theremin bei Live-Auftritten, den Geigenbogen auf der Gitarre und alternative Stimmungen. Seine Produktionsarbeit bei Alben wie Physical Graffiti (1975) und Houses of the Holy (1973) setzte neue Maßstäbe in der Rockaufnahme.
Vermächtnis
Led Zeppelin wurde 1995 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Jimmy Page gilt als einer der größten Gitarristen aller Zeiten, als Pionier des schweren Riff-Gitarrenspiels und innovativer Studio-Techniken.
Ikonische Gitarren
Jimmy Page ist untrennbar verbunden mit seiner Gibson Les Paul Standard 1959, genannt „Number One“, seiner Gibson EDS-1275 Doppelhalsgitarre (für „Stairway to Heaven“ live) und seiner frühen Fender Telecaster.
