Jeff Buckley
Der gefallene Engel der Musik
Herkunft und Anfänge
Jeffrey Scott Buckley wird am 17. November 1966 in Anaheim, Kalifornien, geboren. Als Sohn des Sängers Tim Buckley (den er kaum kannte) wächst er von Musik umgeben auf und entwickelt eine Stimme mit einer außergewöhnlichen Spannweite von nahezu vier Oktaven.
Grace
Sein einziges Studioalbum, Grace (1994), wird bei seiner Veröffentlichung nur verhalten aufgenommen, entwickelt sich jedoch später zu einem Kultalbum. Seine Version von „Hallelujah“ von Leonard Cohen gilt heute als die maßgebliche Interpretation des Songs.
Titel wie „Last Goodbye“ und „Lover, You Should’ve Come Over“ zeigen eine Meisterschaft, die Rock, Folk, Jazz und klassische Musik miteinander verbindet.
Das Album Grace war zunächst kein kommerzieller Erfolg und verkaufte sich bei seiner Veröffentlichung nur mäßig. Erst im Laufe der Jahre wuchs sein Ruf durch Mundpropaganda und die Bewunderung von Künstlern wie Radiohead, Muse, Coldplay und Adele, die es alle als großen Einfluss nennen. Heute ist es in mehreren Ländern mit Platin ausgezeichnet.
Tod und Vermächtnis
Jeff Buckley ertrinkt am 29. Mai 1997 im Mississippi River in Memphis im Alter von 30 Jahren, während er bekleidet badet. Trotz nur eines Albums gilt er als einer der einflussreichsten Künstler der 1990er Jahre.
Ikonische Gitarren
Jeff Buckley ist untrennbar mit seiner Fender Telecaster von 1983 in Blonde-Finish sowie mit der schwarzen Gibson Les Paul, die er auf der Bühne spielte, verbunden.
