Iggy Pop

Der „Leguan“ – der Pate des Punk

Ursprünge und Anfänge

James Newell Osterberg Jr. wurde am 21. April 1947 in Muskegon, Michigan, geboren. Als Schlagzeuger in Garagenbands gründete er The Stooges im Jahr 1967 in Ann Arbor zusammen mit den Brüdern Ron und Scott Asheton.

The Stooges und die Geburt des Punk

Die ersten beiden Alben The Stooges (1969) und Fun House (1970), produziert von John Cale, waren kommerzielle Misserfolge, wurden jedoch zu Grundpfeilern des Proto-Punk. Raw Power (1973), von David Bowie abgemischt, radikalisierte den Sound weiter.
Seine Bühnenauftritte – oben ohne, Stage Diving, Selbstverletzung – prägten das Konzept der Punk-Performance.
The Stooges lösten sich 1974 im Chaos aus Drogenproblemen und Publikumsdesinteresse auf. Doch ihr Einfluss ist enorm: Ohne The Stooges gäbe es keine Ramones, keine Sex Pistols und keinen Punk Rock. Das Magazin Rolling Stone zählt Fun House zu den 500 besten Alben aller Zeiten.

Biografie von Iggy Pop

Berliner Phase und Solokarriere

Mit David Bowie in Berlin nahm er The Idiot und Lust for Life auf (beide 1977). Der Song „The Passenger“ wurde zu einem Klassiker. Lust for Life ist Teil des Soundtracks von Trainspotting (1996).
Iggy Pop wurde im Jahr 2010 gemeinsam mit The Stooges in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Ikonische Gitarre

Obwohl Sänger, wird Iggy Pop mit den Gibson Les Paul und Fender Stratocaster von Ron Asheton in Verbindung gebracht, während James Williamson eine Gibson Les Paul Custom spielte.