Cliff Williams

AC/DC – Der Fels in der Rhythmussektion

Herkunft und Anfänge

Clifford Williams wurde am 14. Dezember 1949 in Romford, England, geboren. Er begann im Alter von 13 Jahren Bass zu spielen, beeinflusst von den Beatles und den Rolling Stones. Er spielte in mehreren britischen Bands, darunter Home (eine Progressive-Rock-Band bei Epic Records) und Bandit, bevor er nach Australien auswanderte, um sich AC/DC im Jahr 1977 anzuschließen und Mark Evans zu ersetzen.

Eine tragende Säule von AC/DC

Sein erstes Album mit der Band war Powerage (1978), das von vielen Fans als eines der unterschätztesten Alben der Gruppe angesehen wird. Danach wirkte er an allen großen Alben mit, darunter Highway to Hell (1979), Back in Black (1980), The Razor’s Edge (1990) und Black Ice (2008).
Sein Bassspiel – einfach, effektiv und von metronomischer Präzision geprägt – bildet zusammen mit dem Schlagzeug von Phil Rudd eine der kraftvollsten Rhythmussektionen der Rockgeschichte. Williams sucht nie das Rampenlicht, sondern stellt sich vollständig in den Dienst des kollektiven Grooves – eine Philosophie, die er mit dem Satz zusammenfasst: „Die Aufgabe des Bassisten ist es, die Band gut klingen zu lassen.“

Cliff Williams Biografie

Ruhestand und Rückkehr

Cliff Williams kündigte seinen Ruhestand am Ende der Rock or Bust-Tour im Jahr 2016 an, nach den aufeinanderfolgenden Abgängen von Malcolm Young, Phil Rudd und Brian Johnson. Er kehrte jedoch für das Album Power Up (2020) und die darauffolgende Welttournee im Jahr 2024 zurück und bewies damit, dass seine Verbindung zu AC/DC unzerbrechlich bleibt.

Ikonischer Bass

Er wird hauptsächlich mit dem Music Man StingRay in Verbindung gebracht, den er seit den 1970er Jahren spielt, sowie mit Fender Precision Bässen. Der StingRay mit seinem kraftvollen Humbucker-Tonabnehmer und der aktiven Klangregelung verleiht ihm diesen runden und druckvollen Sound, der die Riffs der Young-Brüder trägt.