Bob Dylan

Die Stimme einer Generation

Ursprünge und Anfänge

Robert Allen Zimmerman wurde am 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, geboren und wuchs in Hibbing, einer Bergbaustadt im Norden, auf. Begeistert von Woody Guthrie, Robert Johnson und dem Rock’n’Roll von Little Richard, zog er 1961 nach New York und trat in den Clubs von Greenwich Village auf.
Er nahm den Namen Bob Dylan an (möglicherweise inspiriert vom Dichter Dylan Thomas) und unterschrieb bei Columbia Records dank des legendären Produzenten John Hammond.

Folk- und Elektro-Ikone

The Freewheelin‘ Bob Dylan (1963) und Songs wie „Blowin‘ in the Wind“ und „The Times They Are a-Changin'“ machten ihn zum Sprachrohr der Folkbewegung und der Bürgerrechtsbewegung. Er trat bei der March on Washington von Martin Luther King im August 1963 auf.
1965 elektrifizierte er seine Musik mit Bringing It All Back Home und Highway 61 Revisited, was beim Newport Festival für einen Skandal sorgte, als ihn das Publikum ausbuhte, weil er seine Gitarre verstärkte. „Like a Rolling Stone“ gilt laut Rolling Stone Magazine als der größte Song aller Zeiten. Blonde on Blonde (1966) ist das erste bedeutende Doppelalbum in der Geschichte des Rock.

Bob Dylan Gitarrenbiografie

Nobelpreis und Vermächtnis

Bob Dylan erhielt 2016 den Nobelpreis für Literatur, als erster Musiker überhaupt, „für die Schaffung neuer poetischer Ausdrucksformen innerhalb der großen amerikanischen Liedtradition“. Mit mehr als 125 Millionen verkauften Alben wurde er 1988 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Seine Karriere erstreckt sich über mehr als 60 Jahre und ist geprägt von ständiger Neuerfindung: Folk, Rock, Country, Gospel und Blues. Die Never Ending Tour, die 1988 begann, umfasst insgesamt mehr als 3.000 Konzerte.

Ikonische Gitarren

Dylan wird mit der Martin 00-17 aus seinen frühen Folk-Jahren, der sunburst Fender Stratocaster von Newport 1965 und der akustischen Gibson J-45 in Verbindung gebracht. Seine Fender Stratocaster aus Newport wurde im Jahr 2013 für 965.000 Dollar versteigert.