Die „Bigger Bang Burst“ bei Matt’s Guitar Shop: Wir erzählen ihre Geschichte… und testen sie im Video

Mis à jour le 30/07/2026 | Publié le 21/04/2026

Die „Bigger Bang Burst“ bei Matt’s Guitar Shop: Wir erzählen ihre Geschichte… und testen sie im Video

Mis à jour le 30/07/2026 | Publié le 21/04/2026

Manche Les Pauls haben Alben geprägt. Andere haben Tourneen geprägt. Und dann gibt es jene, die ihren einfachen Status als Instrument überschreiten und zu echten Symbolen einer Epoche werden. Diese Gibson Les Paul von 1960, mit dem Spitznamen „Bigger Bang Burst“, gehört eindeutig zu dieser sehr exklusiven Kategorie. Voller Geschichte und verbunden mit mehreren bedeutenden Persönlichkeiten des Rock verkörpert sie ganz allein eine bestimmte Vorstellung von Sound und Rock-’n’-Roll-Attitüde. Wir stellen sie Ihnen vor… und vor allem schließen wir sie für eine Videovorstellung an.

Die Gibson Les Paul Bigger Bang Burst, eine legendäre Burst

Um ihre Bedeutung zu verstehen, muss man zunächst auf das zurückkommen, was Liebhaber die „Bursts“ nennen. Diese Gibson Les Paul Standards, die Gibson zwischen 1958 und 1960 produzierte, gehören heute zu den begehrtesten Gitarren der Welt. Ihre limitierte Produktion, ihre handwerkliche Fertigung und vor allem ihr außergewöhnlicher Klang haben sie zu legendären Instrumenten gemacht. Das Baujahr 1960, zu dem auch diese „Bigger Bang Burst“ gehört, stellt das letzte Produktionsjahr vor der vorübergehenden Einstellung des Modells dar. Weniger als 1.600 Exemplare wurden in diesem Jahr gefertigt, was ihre Seltenheit und ihren historischen Wert noch weiter steigert.

Doch diese Gitarre lässt sich nicht allein auf ihre technischen Daten oder ihr Baujahr reduzieren. Sie ist untrennbar mit der Geschichte des Rock verbunden, insbesondere durch ihre Verbindung zu Keith Richards, einer unverzichtbaren Figur der The Rolling Stones. Als wahres rhythmisches Fundament prägte Richards einen sofort wiedererkennbaren Stil, der auf Groove, offenen Akkorden und purer Energie basiert. Eine Les Paul wie diese passt perfekt zu diesem Ansatz: ein Instrument, das für die Bühne entwickelt wurde, mit kraftvoller Klangprojektion und einer Präsenz, die sich mühelos im Mix durchsetzt. Man versteht sofort, warum er eine solche Gitarre spielte.

Eine Les Paul von 1960, verbunden mit den großen Geschichten des Rock

Die „Bigger Bang Burst“ schreibt ihre Geschichte jedoch noch weiter. Sie gehörte ebenfalls Gary Richrath, dem legendären Gitarristen von REO Speedwagon. Bekannt für sein Gespür für prägnante Riffs und eingängige Melodien, trug Richrath entscheidend dazu bei, den „Arena Rock“-Sound der 1970er- und 1980er-Jahre zu prägen. Die Tatsache, dass diese Gitarre durch seine Hände ging, verleiht ihrer Geschichte eine zusätzliche Dimension: die eines Instruments, das sich an unterschiedliche Stilrichtungen anpassen kann und dabei stets seine starke eigene Identität bewahrt.

Der Sound einer legendären Burst im Video

Und genau damit kommen wir zum Klang. Denn über ihre beeindruckende Geschichte hinaus ist diese Les Paul vor allem eine Gitarre, die lebt, reagiert und atmet. Angeschlossen liefert sie alles, was man von einer Burst erwartet: tiefe Bässe, reichhaltige und singende Mitten sowie präzise Höhen, die niemals aggressiv wirken. Das Sustain ist natürlich, beinahe endlos, und jede Note scheint mit der Zeit immer mehr an Größe zu gewinnen. Man spürt sofort, dass es sich um ein außergewöhnliches Instrument handelt, geformt durch die Jahre und die unzähligen Vibrationen.

Anstatt viele Worte darüber zu verlieren, haben wir sie lieber auf die Probe gestellt. Wir haben sie angeschlossen, gespielt und vor allem gefilmt, um ihre klangliche Persönlichkeit so authentisch wie möglich einzufangen. Das Ergebnis können Sie jetzt entdecken: Drehen Sie die Lautstärke auf, lassen Sie Ihre Ohren entscheiden und tauchen Sie ein in das, was diese „Bigger Bang Burst“ wirklich zu bieten hat.