Lou Reed
Der dunkle Dichter des Underground-Rock
Herkunft und Anfänge
Lewis Allan Reed wird am 2. März 1942 in Brooklyn, New York, geboren. Als Literaturstudent an der Syracuse University unter dem Dichter Delmore Schwartz gründet er 1964 zusammen mit John Cale und unter der Förderung von Andy Warhol die Band The Velvet Underground.
The Velvet Underground
Das erste Album The Velvet Underground & Nico (1967) mit seinem von Warhol gestalteten Bananencover war ein kommerzieller Misserfolg, beeinflusste jedoch die gesamte spätere Musik. Brian Eno sagte, dass jeder, der diese Platte gekauft habe, eine Band gegründet habe.
Solokarriere
Als Solokünstler enthält Transformer (1972), produziert von David Bowie und Mick Ronson, den Song „Walk on the Wild Side“. Berlin (1973) ist eine düstere und ambitionierte Rockoper. Lou Reed blieb bis zu seinem Tod am 27. Oktober 2013 in New York ein provokanter und unklassifizierbarer Künstler.
Er wurde 1996 gemeinsam mit dem Velvet Underground in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
Lou Reed blieb ein provokanter und unklassifizierbarer Künstler. Das Album Metal Machine Music (1975), bestehend aus einer Stunde Feedback und Drone ohne Melodie oder Text, gilt als eines der umstrittensten Alben der Musikgeschichte — entweder als bewusster Scherz oder als visionäres Avantgarde-Werk, je nach Interpretation.
Ikonische Gitarren
Lou Reed wird mit der Fender Stratocaster, der Gibson Les Paul und der Gretsch Country Gentleman in Verbindung gebracht. Seine Technik des kontrollierten Feedbacks und der dissonanten Akkorde beeinflusste Punk und Art-Rock.
