Jeff Beck
Der ungreifbare Virtuose der E-Gitarre
Herkunft und Anfänge
Geoffrey Arnold Beck wird am 24. Juni 1944 in Wallington, Surrey, England, geboren. Er ersetzt Eric Clapton bei den Yardbirds im Jahr 1965 und erweitert die Grenzen der Rockgitarre mit Stücken wie „Shapes of Things“.
Jeff Beck Group und Solokarriere
Er gründet die Jeff Beck Group mit Rod Stewart (Gesang) und Ronnie Wood (Bass). Die Alben Truth (1968) und Beck-Ola (1969) legen den Grundstein für Hard Rock und Heavy Metal.
Das Instrumentalalbum Blow by Blow (1975), produziert von George Martin, ist ein Meisterwerk des Jazz-Rock-Fusion und verkauft sich über eine Million Mal.
Im Gegensatz zu seinen Zeitgenossen Clapton und Page lehnt Jeff Beck konsequent kommerzielle Kompromisse ab und gründet nie eine dauerhafte Supergroup. Seine Karriere ist eine ständige Suche nach klanglicher Innovation, die ihn vom Hard Rock über Jazz Fusion bis hin zu elektronischer Musik und Rockabilly führt – stets mit beeindruckender technischer Virtuosität.
Vermächtnis
Jeff Beck gewinnt 8 Grammy Awards und wird zweimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen (mit den Yardbirds und als Solokünstler). Er stirbt am 10. Januar 2023 im Alter von 78 Jahren an einer bakteriellen Meningitis. Sein Spiel mit den Fingern, ohne Plektrum, sowie seine Meisterschaft im Vibrato gelten als unerreicht.
Ikonische Gitarren
Jeff Beck wird mit der Fender Stratocaster, der Gibson Les Paul 1959 „Yardburst“ und der Fender Telecaster in Verbindung gebracht.
