Eric Clapton
Herkunft und Anfänge
Eric Patrick Clapton wird am 30. März 1945 in Ripley, Surrey, England, geboren. Er wächst bei seinen Großeltern auf, die er für seine Eltern hält (die Wahrheit über seine Geburt erfährt er erst als Teenager), und wendet sich dem amerikanischen Blues von Robert Johnson, B.B. King und Muddy Waters zu.
Er tritt 1963 den Yardbirds bei und wechselt 1965 zu John Mayall’s Bluesbreakers, wo ihm sein Spiel auf dem Album Blues Breakers with Eric Clapton (genannt „The Beano Album“) den Spitznamen „God“ einbringt, der an Londons Wänden gesprüht wird.
Cream und die Ära der Supergroups
1966 gründet er Cream mit Jack Bruce und Ginger Baker und schafft damit das erste Power-Trio der Rockgeschichte. Stücke wie „Sunshine of Your Love“, „Crossroads“ und „White Room“ definieren den Blues-Rock neu. Cream existiert nur zwei Jahre, verkauft jedoch über 35 Millionen Alben.
Nach Cream gründet er Blind Faith (mit Steve Winwood) und später Derek and the Dominos, mit denen er „Layla“ (1970) aufnimmt, ein verzweifeltes Liebeslied für Pattie Boyd, damals die Ehefrau seines Freundes George Harrison. Das „Layla“-Riff, gemeinsam mit Duane Allman geschrieben, gehört zu den berühmtesten der Rockgeschichte.
Solokarriere und Vermächtnis
Seine Solokarriere bringt Klassiker wie „Wonderful Tonight“ (1977) und „Tears in Heaven“ (1992) hervor, geschrieben nach dem tragischen Tod seines Sohnes Conor, der im Alter von 4 Jahren aus dem 53. Stock eines New Yorker Gebäudes stürzte. Dieses bewegende Lied bringt ihm 3 Grammy Awards in einer einzigen Nacht ein.
Er gewinnt insgesamt 18 Grammy Awards und ist der einzige Künstler, der dreimal in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde (Yardbirds 1992, Cream 1993, Solo 2000). Er hat über 280 Millionen Alben verkauft. Seine Crossroads Guitar Festivals sind zu wichtigen Veranstaltungen geworden, die die größten Gitarristen der Welt zusammenbringen.
Ikonische Gitarren
Eric Clapton wird mit der Gibson Les Paul Standard 1960 („Beano“), der Fender Stratocaster „Blackie“ (aus Teilen von drei Vintage-Strats zusammengesetzt), der „Brownie“ (verwendet bei „Layla“) sowie der Gibson ES-335 in Verbindung gebracht. Seine „Blackie“ wurde 2004 für 959.500 US-Dollar versteigert.
Siehe die Fender Stratocaster Eric Clapton Crash Crossroads Edition
